Die Kurklinik am Wald

Diese Kurklinik hat eine Traurige Geschichte hinter sich. Nachdem sie vor rund zwanzig Jahren fluchtartig verlassen wurde, hat sich ein Wachdienst um sie gekümmert. Nachdem dieser vor ein paar Jahren abgezogen wurde liegt diese Klinik brach. Das merkwürdige an der ganzen Sache ist aber, dass es hier in manchen Räumen immer noch Strom gibt.

So kann man in einigen Badezimmern noch das Licht einschalten, sodass die Lüftung mit angeht und noch nachläuft, wie man es halt so kennt.

Nachdem wir die Patientenzimmer besichtigt haben gingen wir weiter in Richtung Treppenhaus und weiter in den anderen Flügel. Hier sind die Wände nicht weiß gestrichen, sondern dunkle Holzpaneele machen den Gang dunkel und klein. Hier sind alle Türen verschlossen gewesen, sodass wir schnell weitergingen. Wir fanden schließlich ein weiteres Treppenhaus, gingen ein Stockwerk höher, wo wir ein altes Kaminzimmer vorfanden. Hier hat es wohl mal einen schrecklichen Brand gegeben, sodass die Holzpaneele an der Wand zum Größten teil schwarz verrußt oder verkohlt waren.

Also gingen wir wieder herunter und fanden einen weiteren Gang, hier war es wieder hell, denn die linke Seite war mit Oberlichtern gesäumt, sodass die Sonne hier problemlos hineinscheinen konnte. Auf der rechten Seite waren große Türen in eine Art Versammlungsraum. Hier wurde wohl das Kulturelle Rahmenprogramm der Klinik veranstaltet. Nach ein paar Fotos und Videoaufnahmen gingen wir weiter, denn wir waren noch immer nicht am Ende. Nun fanden wir einen um 45 Grad gedrehten Gang vor, dessen Türen leider alle verschlossen waren. Auch hier war es wieder sehr dunkel, da die Türen kein Licht durchließen und keine Fenster in dem Gang waren. Außer aus dem Gang neben dem Versammlungsraum und dem nun dritten Treppenhaus gab es hier also keine weitere Lichtquelle. Dieses dritte Treppenhaus war mächtig hoch, es ging nämlich acht Stockwerke nach oben und anderthalb nach unten. Zunächst erforschten wir den Weg nach Unten, doch leider war die Kellertür fest verschlossen, sodass wir umkehrten und den Weg nach oben suchten. Auf dem Weg nach oben, gingen wir in jede Etage doch hier waren alle Türen zugeschlossen. Also weiter nach oben. Dort angekommen ging es durch zwei Glastüren in ein Penthouse. Auf allen Seiten von Glas umgeben, war dieser Raum richtig Lichtdurchflutet und deswegen auch sehr warm. Hier stand auch eine Couch, auf der wir uns spontan zu einem Picknick niederließen.

Danach oder vielmehr während des Picknicks, packte mich die Neugier: ‚Konnte man die Fenster noch aufschieben?‘ – ‚Ja man konnte!‘ So ging ich auf die Dachterrasse des achten Stockwerkes mit einer atemberaubenden Aussicht über die Stadt und das Tal!

Panorama

Mit weiteren Fotos aus der Kurklinik möchte ich diesen Beitrag schließen.

Schild
  • Text: Dennis
  • Fotos: Dennis, Sascha
  • Aufgenommen am: 06.05.2016
  • Veröffentlicht am: 02.11.2016
  • © 2016 LostPlaces.blog

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